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Der Weihnachtsstern, Euphorbia pulcherrima, verdankt seinen deutschen Namen seinen auffällig leuchtenden und sternförmigen Hochblättern, er wird aber häufig auch Poinsettie genannt, dieser Name stammt noch von seinem früheren botanischen Name Poinsettia. „Pulcherrima“ bedeutet übrigens „die Schönste“. Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und stammt ursprünglich aus den tropischen Laubwäldern Mittel- bis Südamerikas. Dort wächst er als immergrüner Strauch zu Büschen von mehreren Metern Höhe heran.

Wissenswertes:

Fälschlicherweise werden häufig die auffällig gefärbten Hochblätter (Brakteen) des Weihnachtssterns für dessen Blüte gehalten, die eigentliche Blüte sitzt aber klein und unscheinbar inmitten dieser Hochblätter. Die Brakteen mit ihren leuchtenden Farben locken stellvertretend für die Blüten die Bestäuber an. Durch jahrelange Arbeit in der Züchtung entstehen immer wieder neue Farben an Weihnachtssternen und wir freuen uns Jahr für Jahr Ihnen eine große Auswahl an Sorten anbieten zu dürfen.

Pflege des Weihnachtssterns:

Stehen möchte der Weihnachtsstern so hell wie möglich, bei normalen Zimmertemperaturen ohne große Temperaturschwankungen oder Zugluft. Halten Sie die Pflanze stets leicht feucht, am besten gießen Sie Ihren Weihnachtsstern, indem Sie 2 bis 3 cm Wasser in den Übertopf geben und warten bis sich der Topfballen mit Wasser voll gesogen hat, lassen Sie die Pflanze aber maximal 15 Minuten im Wasser stehen, das restliche Wasser wird dann weggeschüttet. Während der Blütezeit ist kein Düngen erforderlich.

Richtig gepflegt hält Ihr Weihnachtsstern bis weit übers Weihnachtsfest hinaus. Den Sommer über kann er an einem halbschattigen Plätzchen im Garten verbringen, jetzt darf er auch gedüngt werden. Vor dem ersten Frost aber müssen Weihnachtssterne wieder in die Wohnung geholt werden. Damit sie richtig ausfärben können, benötigen Weihnachtssterne einen kurzen Tag und eine lange Nacht. Unsere abendlichen Lichtquellen in der Wohnung stören den Vorgang des Ausfärbens. Daher wäre der beste Platz für ein rechtzeitiges Einfärben der Blätter zum Fest ein ungenutztes Zimmer, wo der natürliche Rhythmus von Hell und Dunkel der Jahreszeit entspricht. Oder man behilft sich bei kleineren Töpfen mit einem Karton, den man ab September abends um 18:00 Uhr über die Pflanze stülpt und am anderen Morgen wieder entfernt.

Weihnachtsstern – ein Muss in der Weihnachtszeit:

Mittlerweile ist der Weihnachtsstern ein Muss in jeder guten Weihnachtsdekoration und das beste Mittel gegen die Winterdepression. Mit seiner roten leuchtenden Blütenfarbe durchdringt er das Grau des Novembers und bringt Wärme in Haus und Herz. Neben der klassischen Hauptfarbe rot, liegen rosa, weiße, pinkfarbene oder gesprenkelte Sterne voll im Trend. Bei uns können Sie, direkt aus der Produktion, zwischen vielen verschiedenen Farbtönen und Mustern wählen. Auch was Größe und Form angeht ist kaum eine Pflanze so vielseitig, vom kleinen Mini als Tischdekoration bis hin zum Hochstamm von 120 Zentimeter Höhe, all das können Sie bei uns finden. Damit die Pflanzen bei sehr niedrigen Außentemperaturen auf dem Weg nach Hause keinen Schaden nehmen, müssen sie gut verpackt sein, denn Weihnachtssterne sollten keine längere Zeit Temperaturen von unter 10°C ausgesetzt sein. Wir verpacken Ihren Weihnachtsstern transportgerecht.

Giftigkeit:

Häufig wird gefragt, ob Weihnachtssterne giftig sind? Weihnachtssterne gehören wie anfangs beschrieben zur Familie der Wolfsmilchgewächse, viele davon führen in ihrem Milchsaft hautreizende Diterpene, der Weihnachtsstern jedoch nicht. Zwar ist die Pflanze nicht genießbar und nach der Einnahme größerer Mengen kann es zu Bauchschmerzen kommen, giftig ist die Pflanze aber nicht.

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