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Alljährlich zu Weihnachten bieten wir sie Ihnen an: Weihnachtsbäume im Container, dabei achten wir nicht nur auf eine große Auswahl sondern auch auf beste Qualität. Unsere Weihnachtsbäume sind im Container herangewachsen, sie haben ein voll entwickeltes Wurzelwerk und können den Zeitraum im Warmen problemlos überstehen und nach Weihnachten in den Garten gepflanzt werden oder als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse weiterkultiviert werden.

Oftmals bekommt man günstigere Weihnachtsbäume im Container angeboten, diese haben aber einen großen qualitativen Nachteil: sie sind meist im Feld gewachsen und werden dann kurz vor Weihnachten ausgegraben und in einen Container gesetzt. Beim Ausgraben werden die Wurzeln beschädigt – dies wäre kein Problem, wenn die Pflanze im Herbst oder Frühling ausgegraben und dann sofort wieder eingepflanzt werden würde – aber die Weihnachtsbäume werden nach dem Ausgraben in das warme Wohnzimmer gestellt und nach Weihnachten wieder ins Freie gebracht, sie kommen aus dem Rhythmus, sodass es für diese Pflanzen schwierig ist neue Wurzeln zu bilden und zu überleben.

Eine Pflanze, welche wie unsere, von Anfang an im Container gewachsen ist, also ein intaktes Wurzelwerk besitzt, hat es viel leichter sich an die wechselnden Bedingungen anzupassen. Nichtsdestotrotz sollten Weihnachtsbäume im Container nicht allzu lange im warmen Wohnzimmer verharren, je schneller sie wieder ins Freie kommen, desto besser.

Damit Sie bei uns den richtigen Weihnachtsbaum finden, der Ihnen auch nach Weihnachten noch viel Freude im Garten oder auf Balkon und Terrasse beschert, haben wir hier eine kurze Übersicht über verschiedene Weihnachtsbäume aus unserem Sortiment für Sie zusammen gestellt:

Nordmannstanne – Abies nordmanniana – Pinaceae (Kieferngewächse)

Wuchs: stattlicher Baum, wird 25-30m hoch & 7-9m breit, in der Jugend langsam wachsend, später schnellwüchsig, Nadeln oberseits glänzend tiefgrün, unterseits mit 2 weißen Streifen, nicht stechend, Zapfenbildend nach 15-20 Jahren, Hauptwurzel tief, Seitenwurzeln weit ausgebreitet

Standort: sonnig bis absonnig, auf tiefgründigem, frisch-feuchtem, nährstoffreichem Boden, schwach sauer bis alkalisch, wenig empfindlicher Baum, winterhart

Eigenschaften: Die Nordmannstanne benötigt bis zu 15 Jahre um Zimmerhöhe zu erreichen und ist deshalb der teuerste Weihnachtsbaum. Seit den 80er Jahren ist sie der Lieblingsweihnachtsbaum der Deutschen, 2013 hatte sie einen Marktanteil von nahezu 80%, etwa 85% dieser Tannen sind auch in Deutschland gewachsen. Sie zeichnet sich durch eine gute Nadelhaltbarkeit und schöne weiche Nadeln aus, im Vergleich zu anderen Bäumen duftet sie aber kaum, in der Heimat (Kaukasus) kann der Baum bis zu 60m hoch und 500 Jahre alt werden.

Blaufichte, Stechfichte – Picea pungens – Pinaceae (Kieferngewächse)

Wuchs: bis 20m hoch und 8m breit werdender Baum, in der Heimat (Nordamerika) bis 50m hoch! Nadeln bläulich-grün, stechend, Zapfen bildend

Standort: anspruchslos und anpassungsfähig, Trockenheit vertragend, sonnig, frosthart

Eigenschaften: Die Blaufichte ist der Klassiker unter den Weihnachtsbäumen und heute mit ca. 13 % Marktanteil der Zweitlieblings-Weihnachtsbaum der Deutschen. Zwischen 1960 & 1975 war sie der Lieblingsbaum schlechthin, sie ist dank ihrer starken Äste auch für schweren Baumschmuck und echte Kerzen geeignet, ihre Nadeln stechen stark, duften aber wunderbar nach Wald.

Rotfichte, Gemeine Fichte – Picea abies – Pinaceae (Kieferngewächse)

Wuchs: großer Baum, 30-50m hoch und 6-8m breit werdend, rasch wachsend, Nadeln dunkelgrün, 4kantig, Zapfen hängend, flachwurzelnd

Standort: sonnig bis halbschattig, liebt kühle, luftfeuchte Lagen und frische, sandig-lehmige, mittelschwere Böden

Eigenschaften: Bis Ende der 50er Jahre war die Rotfichte der Lieblings-Weihnachtsbaum der Deutschen, sie ist der preiswerteste Weihnachtsbaum, weist aber auch die geringste Haltbarkeit auf. Sie kann in der Heimat 200 bis 600 Jahre alt werden.

Edeltanne, Silbertanne, Nobilistanne – Abies procera `Glauca´- Pinaceae (Kieferngewächse)

Wuchs: wüchsiger Großbaum, bis 20 m hoch und bis 8 m breit, in der Heimat wesentlich größer, oft mehrtriebig, Nadeln blau-weiß, auffallend große Zapfen bildend (hat die größten Zapfen aller Tannenarten), tiefwurzelnd mit sich ausbreitenden Seitenwurzeln

Standort: sonnig, auf tiefgründigen, humosen, frischen, durchlässigen Böden, liebt in jungen Jahren Halbschatten

Eigenschaften: Die Nobilistanne liegt etwa auf dem gleichen Preisniveau wie die Nordmannstanne, sie ist aber noch haltbarer, ihre blaugrünen Nadeln duften intensiv nach Orangen, der Geruch kann durch anstechen der am Stamm befindlichen Harztaschen noch verstärkt werden. Sie kann bis zu 700 Jahre alt werden.

Serbische Fichte – Picea omorika – Pinaceae (Kieferngewächse)

Wuchs: schmaler Baum, rasch wachsend (Jahreszuwachs in der Höhe ca. 35 cm), 15-30 m hoch werdend, dabei nur 2-4 m breit, Nadeln oberseits dunkelgrün, unterseits weiß gestreift, Zapfen bildend, flachwurzelnd

Standort: liebt sonnige, luftfeuchte Lagen und sandig-kiesige, durchlässige Böden, schwach sauer-alkalisch, mäßig trocken-feucht, frosthart

Eigenschaften: Beliebter Weihnachtsbaum in den USA. Angenehm duftend.

Zuckerhutfichte – Picea glauca `Conica´ – Pinaceae (Kieferngewächse)

Wuchs: spitzkegelförmig, dichtgeschlossen, langsam wachsend (Jahreszuwachs in der Höhe ca. 6-10 cm, in der Breite ca. 3-5 cm), kann im Alter 2-3 m hoch und 2 m breit werden, bläulichgrüne Nadeln, im Austrieb hellgrün

Standort: sonnig bis absonnig, frische bis feuchte Böden, mäßig nährstoffreich, sauer-alkalisch, liebt kühlfeuchte Lagen, bei Trockenheit leicht Befall mit Roter Spinne, frosthart, auch für Kübel, Steingärten und Gräber geeignet

Eigenschaften: Die Zuckerhutfichte ist mit ihrem kompakten, gleichmäßigen Wuchs ein knuffiger Weihnachtsbaum für Balkone oder kleine Räume.

Wussten Sie schon?

Die immergrünen Pflanzen symbolisieren Lebenskraft, den Sieg über den Winter und die damit verbundene Wiederkehr des Frühlings, Grün steht für die Hoffnung, auch sollen die grünen Zweige Gesundheit bringen und böse Geister fernhalten.

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