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  1. Während sich die oberirdischen Teile unserer Pflanzen im Herbst auf die Winterruhe einstellen, profitieren die unterirdischen Teile, also die Wurzeln, noch von der Restwärme im Boden: sie bilden die für die Wasser- & Nährstoffversorgung wichtigen Feinwurzeln aus. Das ergibt besonders in Jahren mit warmen & trockenen Frühlingsmonaten einen großen Entwicklungsvorsprung zu den im Frühling gesetzten Pflanzen, denn diese müssen ihre Feinwurzeln erst noch ausbilden und leiden bis dahin unter Stress, der sich bei lang anhaltender Hitze auch noch bis weit in den Sommer durch Trockenschäden bemerkbar machen kann.
  2. Die Restwärme des Sommers im Boden und idealerweise leichte Niederschläge bieten den Pflanzen im Herbst optimale Anwachsbedingungen und man erspart sich viel Gießarbeit die eine Pflanzung in einem trockenem und warmen Frühling zwangsläufig mit sich bringen würde. Für Gebiete mit mildem Winter und trockenem Sommer empfiehlt sich daher die Herbstpflanzung.
  3. Bei der Pflanzung entstandene Hohlräume schließen sich über den Winter, sodass die Wurzeln in gutem Kontakt mit der Erde stehen.
  4. Im Herbst gesetzte Pflanzen treiben im Frühling mit dem natürlichen Verlauf der Witterung aus und leiden weniger unter Verpflanz-Stress als im Frühling gesetzte Pflanzen
  5. Gehölze stehen im Frühjahr unter Saftdruck, beim Pflanzen entstehende Rindenverletzungen führen daher schneller zu Verletzungen am Holz als im Herbst.
  6. Im Herbst hat man Ruhe bei der Auswahl neuer Pflanzen und keinen Stress beim Pflanzen, sollte es schlechtes Wetter haben, wartet man einfach noch ein bisschen ab, je länger man im Frühjahr wartet, desto kürzer wird die Zeit die zum Pflanzen noch geeignet ist, denn die Hitze des Sommers kommt. Auch ist im Herbst das Angebot in Gärtnereien besonders groß, und das Personal hat in der Regel mehr Zeit zu beraten als in den hektischen Frühlingswochen. Jetzt können Sie auch Pflanzen mit attraktivem Herbstschmuck, wie Herbstfärbung und Beeren gezielter auswählen, weil man Formen und Farben direkt ansehen kann.
  7. Die Herbstpflanzung ist ideal für winterharte Stauden, Nadelbäume, die meisten immergrünen und laubabwerfenden Laubgehölze, Obstgehölze die nicht frostempfindlich sind (Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschge, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren), frühjahrsblühende Zwiebeln und Knollen, Rosen und zweijährige wie Stiefmütterchen.
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