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Ist es nicht schön, wenn man seine eigenen Tomaten erntefrisch aus dem Garten auf den Teller bringen kann? Das denken wir auch und dank unserer besonderen Liebe für Tomaten haben wir alljährlich eine Vielzahl verschiedener Tomatensorten in unserem Sortiment. Hier gibt es Cocktailtomaten für Naschkatzen, Tomaten in verschiedenen Farben, Formen und Größen für Köche die es gerne Abwechslungsreich haben, Fleischtomaten und Veredelte Tomaten. Das Besondere an veredelten Tomaten ist unter anderem ihr enorm kräftiger Wuchs, der für einen sehr hohen Ertrag sorgt, außerdem sind sie äußerst robust und gesund und gegen bodenbürtige Pilzkrankheiten gut resistent, sie sind aber nicht resistent gegenüber der Kraut- und Braunfäule.

Um gesunde und geschmacklich gute Tomaten zu ernten kann man so einiges tun:

Ab Mitte Mai, wenn die Gefahr von Bodenfrost gedämmt ist, dürfen Tomaten in den Garten. Sie benötigen ausreichend Platz (2,5 Pflanzen pro Quadratmeter sind ideal), damit sie bestens gedeihen und einen optimalen Geschmack entwickeln können, eine Rankhilfe zum Hochleiten der jungen Pflanzen ist ideal.

Ein lockerer, tiefgründiger, humoser Boden und ausreichend Nährstoffe sind ebenso wichtig wie viel Wärme und Sonne. Schon vor dem Pflanzen sollte Kompost oder Kellers Tomaten-Langzeitdünger in die Erde mit eingebracht werden, ab Juni/Juli sollte dann nachgedüngt werden. Tomaten sollten weder zu viel, noch zu wenig Wasser bekommen, am besten gießt man sie vormittags und immer nur direkt am Ballen, denn nasses Blattwerk mögen Tomaten gar nicht. Auch sollten Tomaten gegen Wind und Regen geschützt werden. Ideal ist es, den Tomaten ein Dach über den Kopf zu bauen, dann sind die Pflanzen gegen Regen und Wind geschützt.

Auch ganz wichtig für eine reiche Ernte ist das Ausgeizen, hierbei werden regelmäßig die jungen Seitentriebe der Pflanze entfernt, sodass die ganze Kraft in den Haupttrieb geht, macht man dies nicht werden zwar auch sehr viele, aber eher kleine Früchte gebildet und der Strauch wird viel dichter und buschiger, was das Ausreifen und Abtrocknen der Tomaten erschwert. Diese Arbeit geschieht am besten bei trockenem Wetter, damit die Schnittstellen schnell abtrocknen und keine Krankheitserreger eintreten können. Eine Ausnahme vom Ausgeizen bilden die Balkontomaten, bei ihnen ist ein buschiger Wuchs gewünscht.

Ein besonderer Tipp noch zum Einpflanzen: Tomaten können gerne tief und schräg in die Erde gepflanzt werden. Dazu werden die unteren 2-3 Blattansätze entfernt und dann kommt die Tomatenpflanze gute 20 cm tief in den Boden, sie bildet nun am unteren Stengelbereich neue Wurzeln und kann kräftiger wachsen. Zusätzlich sitzen die ersten Tomaten nun näher am Boden und das erleichtert die Ernte. Ausnahme von dieser Regel sind veredelte Tomaten, die Veredelungsstelle muss immer über der Erde bleiben!

Bei optimalen Bedingungen (nicht zu viel & nicht zu wenig Wasser, guter Boden & ausreichend Nährstoffe, Dach über dem Kopf, warme, sonnige Südseite) reifen Ihre Tomaten bestens aus, dabei nehmen die Zucker- und Säurekonzentration, sowie die Trockensubstanz in den Tomatenfrüchten zu, das verbessert den Geschmack und die Haltbarkeit. Geerntet wird erst wenn die Früchte vollständig ausgefärbt sind, dann schmecken die Tomaten am besten.

Mangelerscheinungen und Krankheiten an Tomaten:

Bei lange anhaltender Hitze (über 30°C) und unregelmäßiger Wasserversorgung kann die sogenannte Blütenendfäule auftreten, bei dieser handelt es sich um einen Kalziummangel, die Krankheit tritt aber nicht an den Blüten, sondern an den nahezu reifen Früchten auf. Am unteren Ende der Früchte sieht man eine zu Anfang kleine braune Stelle, diese wird nach und nach größer, wässrig und fault. Ein ausreichend mit Nährstoffen versorgter Boden und eine gleichmäßig gute, am Morgen stattfindende Wasserversorgung können hier vorbeugen.

Werden Tomaten unregelmäßig gegossen können die Früchte auch aufplatzen.

Werden Tomaten nass, bietet das der berühmt berüchtigten Kraut- & Braunfäule (Phytophtora infestans) Angriffspunkte, das ist ein Pilz der feucht-warmes Wetter liebt und sich durch zuerst braunschwarze Flecken an den Blättern der Pflanzen äußert, später werden auch die Früchte befallen und werden nach und nach ungenießbar. Da die unteren Blätter zuerst von Krankheitserregern befallen werden, sollte man diese regelmäßig kontrollieren und befallenes Laub umgehend entfernen. Beim Gießen sollte immer darauf geachtet werden das Blattwerk nicht zu benässen, der Pflanzabstand muss ausreichen groß sein, damit die Pflanzen gut durchlüftet werden und schnell abtrocknen können, das oben erwähnte Dach über den Tomaten ist sehr wichtig um die Pflanzen vor Regen zu schützen. Besonders robust gegen diese Krankheit ist die Cherrytomate `Philovita` F1 gezüchtet von Volmary, sie ist hochtolerant und somit bestens für den Anbau im Freiland und im Gewächshau geeignet, sie wächst kräftig und ist äußerst gut im Geschmack.

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